Was macht ein Saxofrosch, der sein Instrument verloren hat und deswegen nicht mehr quaken kann? Genau – er sucht sich Hilfe bei seinen Freunden, die rings um den Rafelder Badesee leben und selber einige Instrumente besitzen und spielen können. Da muss doch etwas dabei sein, mit dem sich das Sax-Quaken nachmachen lässt…

Mit diesem Auftakt begrüßten Teile des MV-eigenen Nachwuchsgewinnungsteams drei Klassen der benachbarten Grundschule Grafenrheinfeld am Dienstag, 29. März 2022 im Proberaum zu einer Instrumentenvorstellung der etwas anderen Art: Unter der künstlerischen Leitung von Linus Trapp (Peter der Papagei) konnte das Ensemble um Lea Kürschner (Marie die Flötenmaus), Julius Geiger (Theo das Tiefblechtier) und natürlich Florian Lutz (Siegfried der Saxofrosch) den höchst interessierten Kindern die Bandbreite der in einem Blasorchester vorkommenden Instrumente vermitteln. Besonderes Highlight hierbei waren natürlich die vom Kreisverband ausgeliehenen (Schilf-)Röhrenglocken, mit denen man geistig und musikalisch einen kurzen Sprung zum legendären Big Ben in London vornahm.

Julius Geiger vom Musikverein Grafenrheinfeld stellt den Kindern der Grundschule verschiedene Tiefblech-Instrumente vor.

Nachdem der Saxofrosch sein Instrument, in der vorherigen Nacht von den „Bercher Elstern“ im dichtesten Dickicht versteckt, schließlich wieder in den Händen hielt, leitete Theo – nicht nur Tiefblechexperte, sondern auch Dirigent des Fröschechors und des Badeseeorchesters – zur Feier des Tages eine Percussion-Party an, bei der insbesondere die Grundschüler mit verschiedensten Rhythmusinstrumenten aus dem Schlagzeugschrank sehr viel Spaß hatten.

Mit einem Klangquiz, bei dem genaues Hinhören gefragt war, da die zuvor vorgestellten Instrumente jetzt ausschließlich am Klang erkannt werden mussten („Ist das jetzt eine Posaune oder ein Euphonium?“) und dem Angebot eines individuellen Instrumenteausprobierens wurden die einzelnen Klassen dann auch schon wieder in den Unterricht oder aber die wohlverdiente Pause entlassen.

Dank gebührt an dieser Stelle dem gesamten Nachwuchsteam des Musikvereins, explizit auch den an diesem Vormittag nicht Anwesenden, die durch akribische Vorbereitung entscheidend zum reibungslosen Ablauf und somit zum durchschlagenden Erfolg der Aktion beigetragen haben.

Bleibt eigentlich nur abzuwarten, wann die musikalisch-tierischen Bewohner des Rafelder Badesees das nächste Mal in Aktion treten um dem so wichtigen Nachwuchs spielerisch den Zauber und die Wichtigkeit der (selbst gespielten) Musik zu vermitteln…

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