Was waren das nur für zwei Abende voller Klangfarben, Emotionen und überraschender Momente: Mit seinen diesjährigen Frühjahrskonzerten am 25. und 26. April entführte das Symphonische Blasorchester Grafenrheinfeld sein Publikum einmal mehr auf eine musikalische Reise durch unterschiedlichste Welten. Mal kraftvoll und energiegeladen, mal gefühlvoll und mitreißend.
Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Jochen Hart eröffnete das Orchester die Konzertabende mit dem Marsch „50 tolle Jahre!“ von Michael Seufert, der zu unserer großen Freude sogar selbst im Publikum saß. Weiter ging die Reise ins Allgäu, wo mit „Fiskinatura“ von Thiemo Kraas, welches wir auch in zwei Wochen beim Wertungsspiel in Oberhaid zum Besten geben werden, und setzten damit im Konzert ein klangvolles Ausrufezeichen. Was dann folgte, war ein abwechslungsreicher Streifzug durch die griechische Antike und ihren Charakteren. Im dreisätzigen Werk „Lexicon of the Gods“ von Rossano Galante, welches durch seine enorme Dynamik und Ausdrucksstärke überzeugte, wurden mit Perseus, Penthos und Zeus bekannte Figuren der Mythologie zum Leben erweckt.

„The Amazing Sound of Ireland” arrangiert von Guido Rennert brachte irische Klänge und die spürbare Lebensfreude der 50 Musikerinnen und Musiker auf die Bühne. Verschiedene gefühlsvolle Soli von der irischen Flöte oder der Basstrompete und die Show-Einlage unserer Schlagzeuger zu “Lord of the dance” rundeten das irische Werk eindrucksvoll ab. Hier wurde allerdings nicht nur musiziert, sondern auch mit vollem Körpereinsatz performt. Flo Lutz brachte mit Stepptanzeinlagen zusätzliche Bewegung in den Abend, musste jedoch verletzungsbedingt kurzfristig pausieren. Spontan sprang Chiara Berlenz mit ihrem Moderationsdebüt ein und führte den Programmpunkt souverän gemeinsam mit Linus Trapp weiter. Hier bot sich dem Publikum ein Blick in die Zukunft des Vereins. Mit weiblichem, frischem Wind wurde also nun unser neues Vereinsloge mit modernem Touch offiziell vorgestellt – haltet auf jeden Fall die Augen auf unseren Kanälen und der Homepage in den nächsten Wochen offen.
Nach einer stärkenden Pause, in der die rund 500 Gäste bestens von unseren zahlreichen Helferinnen und Helfern versorgt wurden, ging es mit neuer Energie in die zweite Konzerthälfte. „Brass Machine“ von Mark Taylor arrangiert von Phillip Sparke holte jeden Gast mit Schwung und guter Laune zurück in das ganz besondere Rafelder Konzertfeeling. Vor allem unsere Trompeter bewiesen hier ihr Können und meisterten ihre Solo-Parts mit Präzision und Durchsetzungskraft. Hut ab!
Mit „The Ghost Ship“ von José Alberto Pina nahm das Konzert schließlich noch einmal Fahrt auf. Ein Synthesizer, dichte Klangbilder und dramatische Steigerungen ließen das Publikum in die Welt eines sagenumwobenen Geisterschiffs eintauchen und bildeten ein atemberaubendes, gebührendes Finale.
Wie bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, das Konzertwochenende so besonders zu gestalten! Auch bedanken wir uns ganz besonders bei dem Chor „Chorissimo“ aus Bergrheinfeld, der zusammen mit dem SBO und der Zugabe “Trag mi, Wind” von Christian Dreo arrangiert von Manfred Hirtenlehner und Fritz Winter einen Vorgeschmack auf die gemeinsamen Jubiläums-Kirchenkonzerte im November bot.
Ein großer Dank gilt natürlich vor allem auch unserem Dirigenten Jochen Hart, der mit viel Mühe, Zeit und Gedanken ein wundervolles, aber auch anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt hat. Die anstrengenden Proben und intensiven Vorbereitungen haben sich ausgezahlt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen!
Zuletzt bleibt uns nur noch “Danke” an das großartige Publikum zu sagen, ihr wart spitze und wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit euch!


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